3D-Scanner für den perfekten Fahrradhelm

3D-Scanner für den perfekten Fahrradhelm

In einer Kooperation zwischen ABUS und dem Marienhospital Herne entsteht nun eine neue Generation von Fahrradhelmen – speziell für Kinder ab dem achten Lebensmonat. Denn für diese kleinen Radler gibt es derzeit kaum passende Fahrradhelme.

Scanner erstellt dreidimensionales Bild

Mit Hilfe eines 3D-Scanners – den ABUS zur Verfügung stellt – vermisst das Marienhospital während einer Studie nun bis zu 1000 Köpfe von Kindern verschiedener Altersklassen. Dabei fährt der 3D-Scanner, der in Form und Maßen mit einer Videokamera vergleichbar ist, um den Kopf herum und zeichnet 16 Bilder pro Sekunde auf. Aus diesen Bildern entsteht am Computer dann ein exaktes 3D-Bild des Kopfes. Der Scan dauert weniger als eine Minute und ist absolut strahlungsfrei.

„Bei einer klassischen Kopfvermessung ermittelt man den Umfang. Dieser gibt aber noch keinen Aufschluss über andere anatomische Faktoren, die für den sicheren Sitz eines Fahrradhelms entscheidend sind“, erläutert Marc van Dunten, Produktmanager ABUS.

Datengrundlage für innovative Fahrradhelme

Mit dieser Datengrundlage soll im Anschluss pro Altersklasse ein „Durchschnittskopf“ ermittelt werden. „In der Altersklasse von 8 Monaten bis zu 3 Jahren gibt es bisher kaum biometrische Daten. Dabei weisen die Köpfe sehr junger Kinder Besonderheiten auf, die berücksichtigt werden müssen, z. B. die noch nicht geschlossene Fontanelle. Auch Hals und Gesicht benötigen stärkeren Schutz“, erklärt Dr. Bahr.

Diese Daten wiederum können dann Hersteller wie ABUS nutzen, um innovative Fahrradhelme mit neuen Größeneinteilungen zu entwickeln. Damit auch die Kleinsten sicher im Straßenverkehr unterwegs sind.

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