Vorstand besichtigt mit Stadthelm Botschafterin Bettina Wulff Kinder- und Jugend- Reha-Einrichtungen in Münster und Hattingen

Stadthelm Botschafterin Bettina Wulff in Münster und Hattingen © Clemens Bührke

Hilfe für Kinder und Jugendliche nach Schädel-Hirn-Verletzungen

Am Freitag, den 20.10.2017 besuchten Gesa Wietholt und Michael Radix, (Vorstände des Bundesverbandes Kinderneurologie- Hilfe e.V.) gemeinsam mit Bettina Wulff als Botschafterin des Stadthelm Projektes und den Stadthelm-Projektpartnern ABUS
und pars pro toto zunächst die NRW-weit einzige kinderneurologische Frührehabilitationsstation im Clemenshospital Münster und anschließend die Helios Kinder- und Jugendrehabilitationsklinik in Hattingen.
Die Einblicke in die Schicksale der schädel-hirn-verletzten Kinder und in die von beiden Einrichtungen angebotenen, vielfältigen und individuell auf die jeweiligen Bedürfnisse zugeschnittenen Hilfen hinterließen bei allen Besuchern tiefe Eindrücke.
„Ich war darauf eingestellt, traurige und schlimme Schicksale zu hören und zu sehen, aber das geht dennoch unter die Haut“, beschreibt Bettina Wulff ihr Empfinden beim Besuch der schwer kranken Kinder im Alter von wenigen Wochen bis 18 Jahren.
 Dass – trotz der manchmal fehlenden Unterstützung der Kostenträger – für die Kinder alles getan werde, um jeden individuell nach vorn zu bringen, versichert Chefarzt Dr. Otfried Debus (Clemenshospital Münster) der prominenten Besucherin, denn auch der kleinste Fortschritt sei ganz wichtig.

Gleiches gilt natürlich für die Kinder- und Jugendreha in Hattingen, deren therapeutische Maßnahmen an die der Frühreha anschließen

Botschafterin Bettina Wulff Kinder- und Jugend- Reha-Einrichtungen in Münster und Hattingen ©pars pro toto

Hier angekommen, treten deutlich die Bedarfe aller Familienmitglieder nach Rehabilitation zutage. Eine gemeinsame Reha für die Familien, die ja nicht nur vorübergehend aus ihrem bisherigen Leben gerissen werden, sei bedauerlicherweise aber nicht bei einer Schädel-Hirn-Verletzung, wohl aber bei anderen chronischen Kinderkrankheiten über das Gesundheitssystem abgesichert, beklagt auch Dr. Ulf Hustedt, Chefarzt für Neuropädiatrische Rehabilitation in der Helios Klinik Hattingen.
Und so sind sich der Bundesverbandes Kinderneurologie-Hilfe e.V. und die besuchten Reha-Einrichtungen einig, dass sie für mehr Unterstützung und Förderung von Kindern und Jugendlichen nach Kopfverletzungen sowie deren Familien eintreten
wollen.
Die Forderungen gegenüber Krankenkassen und Politikern betreffen einerseits länger geförderte und familienorientierte Reha- Maßnahmen, andererseits aber eine finanziell abgesichertes, für die Betroffenen kostenfreies Beratungs- und Begleitungsangebot, wie es durch die Kinderneurologie-Hilfen vor Ort angeboten wird.
Dafür wird sich künftig auch Bettina Wulff stark machen, die den Bundesverband bereits im Präventionsprojekt “Stadthelm“ unterstützt und Gesicht zeigt, indem sie selbst „nicht einmal zum Bäcker ohne Helm“ fahre.
Für den Einsatz und das Interesse von Bettina Wulff und allen anderen Beteiligten bedankte sich Gesa Wietholt am Ende dieses intensiven und gelungenen Tages herzlich und freut sich auf die weitere Zusammenarbeit sowie die Möglichkeiten, die sich vor
allem für die betroffenen Familien daraus ergeben mögen.

www.kinderneurologiehilfe.de

Kontakt
Vorstand Bundesverband Kinderneurologie-Hilfe e.V.
Frau Gesa Wietholt
Coerdestrasse 60, 48147 Münster
Fon: +49 (0) 2 51 – 29 78 48
Mobil: +49 (0) 1 77 – 799 47 60
g.wietholt@kinderneurologiehilfe.de

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